Perl2020
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Es kann nicht darum gehen sich möglichst knapp an einen gesetzlichen Schwellwert heranzubewegen, sondern es soll darum gehen unsere Gemeinde in einem für die Bewohner akzeptablen und angenehmen Zustand zu halten bzw. zu versetzen.

 

Das Lastenheft wurde nicht von der Gemeinde überarbeitet, sondern übernommen. "Herr des Verfahrens" sieht anders aus.

Das Gutachten beinhaltet mehrere Fehler die dessen Gültigkeit grundsätzlich in Frage stellen:

  • Die Basisdaten stammen aus 08/2012 und wurden mit Zählungen aus 2014 "geeicht". Was das bedeutet wird jedoch nicht erläutert.
  • Die Sommerferien der Kita waren 2012 vom 23.07.2012 – 15.08.2012. Durch den Abgang der Schulkinder reduzierte sich die Zahl der Kindergarten-Kinder nach den Ferien von 86 auf 65. Das macht sich pro Kind in 2-4 Fahrten (mit oder ohne Mittagspause) in der Quirinusstraße bemerkbar. Somit ist der Erhebungszeitraum wesentlich und führt im vorliegenden Gutachten zu einer Verzerrung der Zahlen, auch weil diese Zahlen 2018 ca. dreimal so hoch liegen werden!
  • Dadurch wird weder die Erweiterung der KITA von 85 auf 165 Kinder Ende 2017 nicht berücksichtigt, noch die am 30.10.2017 vom GR beschlossene Eröffnung der 5. Gruppe der KITA. Dies ist zwingend erforderlich.
  • Mittlerweile fahren Busse den Kindergarten an. Dieser Verkehr fehlt im Gutachten und muss eingearbeitet werden.
  • Der Verkehr in der Hubertus-von-Nell Strasse ist aufgrund der Aufgabe der Grundschuldepandance Besch deutlich gestiegen. Diese Entwicklung wird im Gutachten mit keinem Wort erwährt, obwohl diese Straße durch die Einbahnregelung eine direkte Zuwegung darstellt, parallel zur Saarburger Str.
  • Die Tatsache, dass die Bahnhofstr. über mehr als 200m de Facto einstreifig ist (ruhender Verkehr von der evang. Kirche bis Einmündung "zum Katzenberg") wird mit keinem Wort erwähnt. Gleiches gilt für die Saarburger Str. die durch den beidseitig ruhenden Verkehr durchaus als praktisch "verkehrsberuhigt" anzusehen ist.
  • Es gibt keine differenzierte Betrachtung im Tagesverlauf, nur Durchschnittswerte. Einschätzungen zu Stoßzeiten im Berufsverkehr fehlen.
  • Das Gutachten ist auf November 2016 datiert, kann also die Eingaben der Bürgerinformationsveranstaltung vom 07.06.2017 nicht berücksichtigen. Es bleibt nur der Schluss, dass diese schlicht irgnoriert oder vergessen wurden, Zeit sie in Erinnerung zu rufen!
  • Es gibt keine Darstellung der Tiefgaragenausfahrt.
  • Weder das Erfassungsdatum aus 2012 noch aus 2014 wird genannt. Dadurch fehlt die Transparenz ob die Aussagen realistisch sind wegen Ferienzeiten und Weggang der Vorschulkinder aus der Kita, somit bleibt die Datenbasis im Ungefähren.
  • Es ist nicht nachvollziehbar, warum sich der Schwerverkehr an der Zahl der Beschäftigten orientieren soll und nicht an der Zahl der zu verpflegenden Personen, also Bewohner.

  • Die Erfahrung zeigt (z.B. Saarburger Str. 42), dass Parkflächen gemieden werden, die zugekauft werden müssen. Eine Kopplung an die WE wäre wünschenswert um ein Ausweichen auf öffentliche Stellflächen zur „Kostenoptimierung“ zu vermeiden.

  • Keine Berücksichtigung des Katastrophenfalles, wäre ggfs. eine Evakuierung des Gebäudes in der notwendigen Zeit überhaupt möglich?

  • Es fehlen Angaben zum Rettungswesen. Bei über 30 belegten Betten in der Vollpflege und statistisch mehreren lebensbedrohlichen Situationen muss mit spezifischem Verkehr etwa durch Krankenwagen gerechnet werden.

  • Die Beschränkung auf die unmittelbar angrenzenden Straßen verkennt die Lage tief im Inneren des Ortes. Die Verkehrssituation muss in jedem Fall bis zur Ortsgrenze der Ausfallstraßen erfolgen. Stichworte sind: Saarburger Str., Apacher Str., Bahnhofstr. inkl. ruhendem Verkehr (de facto Wohnweg oder Parkverbote?) sowie die Einbahnregelung rund um den Ortskern die in der jüngsten GR-Sitzung vom 30.10.2017 zu heftigen Diskussionen und einer probeweisen Neuregelung geführt haben.

  • Insbesondere fehlt der Knotenpunkt der Kreuzung Saarburger-Str - Bergstr.

  • In dieser Sitzung wurde die Option erwähnt den Busverkehr durch die Saarburger-Str. zu leiten. Es fehlt jede Aussage bzw. Empfehlung zum ÖPNV im Gutachten.

  • Der Gutachter zur Neuregelung des Verkehrs in der Ortsmitte musste auf der Infoveranstaltung am 26.09.2017 zugeben, über das Bauvorhaben Seniorengalerie Hammelsberg nicht einmal informiert worden zu sein. Das ist keine seriöse umfassende Verkehrsplanung.

  • Es fehlt jede Beurteilung des Baustellenverkehres oder eine Empfehlung wie dieser geleitet werden soll, da die Saarburger Str. für den LKW-Verkehr gesperrt ist.

  • Hammelsberg ist ein Gebiet aus dem viele Kinder täglich zu Fuß in die Grundschule/Lyzeum/Bus täglich gehen und zurück; durch die Lage der Einfahrt und der fehlenden Querungsmöglichkeit wird die Situation für die Kinder noch gefährlicher als sie so schon ist. Lieferverkehre kommen meistens frühmorgens, potentiell treffen sich beide Stoßverkehre. Auch hier wurde nicht daran gedacht, dass die Verkehrsplaner Handlungsempfehlungen abgeben, um die gefährliche Querungssituation in den Griff zu bekommen! Gleiches gilt für die älteren Personen, die hier unterwegs sein werden, Stichwort Rollator und unsicherer Gang.

  • Das Verkehrsgutachten macht keine Aussage darüber wieviele Kinder nach dem Umzug des Sportplatzes nach Sehndorf mit dem Auto dorthin gebracht werden müssen, obwohl sie vorher zu Fuss gehen konnten. Das führt zu einer weiteren Zunahme des Verkehres, der die Dorfmitte kreuzt. 

Informationen zur Stellungnahme - Danke für die  116 abgegebenen Exemplare!

05.10.2017:  Der GR nimmt den Entwurf des B-Planes an und beschliesst die öffentliche Auslegung: 20.10. - 20.11.2017

im Rathaus Zimmer 1.07

-> Erlebnisbericht

11. Jan. 2016 in der SZ: macht ein Naturrasen mehr Sinn als ein Kunstrasen?

Ist der Neubau überhaupt  finanziell sinnvoll? Vergleiche:

Hallenneubau vs. Renovierung

Perl hat ein strukturelles Haushaltsproblem, die

SZ berichtete am 25.04.

Medienberichte über die BI

Die erste, ursprüngliche Planung wurde am 06.03.2015 aufgegeben.

Laut SR-Videotext gab es rund 150 Stellungnahmen!

Tatsächlich waren es schlußendlich 243!

Danke an alle die sich engagiert haben. Wir werden berichten wie es weitergeht...